Hochwasserschutz Weißenkirchen

HWS Weißenkirchen Post

Die zentrale Aufgabe der Gestaltungsmassnahmen zum Hochwasserschutz Weissenkirchen ist die Integration der vorgesehenen hochwasserschutztechnisch erforderlichen baulichen Maßnahmen in das gegenwärtige Orts- und Landschaftsbild. Diese Integration ist durch Steigerung der räumlich formalen Akzeptanz allgemein, und durch Gewinnung eines funktionellen Mehrwertes der einzelnen Gestaltungselemente im Besonderen, zu erzielen. Das Bearbeitungsgebiet umfasst dabei den über Geländekante liegenden Bereich der baulichen Maßnahmen. Die Bearbeitungsdichte beschränkt sich dabei auf die notwendigen Maßnahmen zur Gewinnung der integrativen Eigenschaften.

Der zentrale Ansatz der Summe der Gestaltungsmassnahmen ist einerseits das Herausarbeiten einzelner kleinräumiger Bereiche zur Darstellung der Bedeutung der Gesamtmassnahmen des Hochwasserschutzes als stationäre Wandelemente, welche wiederum in einem mehrfach funktionellen und ortsräumlichen Nutzungsbezug stehen. Die Entwicklung von Akzeptanz gegenüber der Summe der Masse der notwendigen baulichen Hochwasserschutzmassnahmen wird dadurch gefördert und als allgegenwärtige räumlich formale Selbstverständlichkeit wahrgenommen. Der Beginn und das Ende der Wandanlagen zählt dabei ebenso dazu, wie die Gestaltung von Übergangs- und Vermittlungsbereichen funktionaler Art. Gestaltete Kleinobjekte stellen dabei das Anfangs- oder Endstück dar.